Die Große Freiheit ist eine Seitenstraße der Reeperbahn und erhielt bereits im 17 Jahrhundert ihren amtlichen Namen, durch die Religions- und Gewerbefreiheiten, die dort ansässige, unzünftige Handwerker und Glaubensgemeinschaften in der Stadt Altona genossen.
Heute bietet die Straße einige bekannte Musikclubs und Discotheken wie Große Freiheit 36, und ist ein besonders stark frequentierter Teil des Nachtlebens der Reeperbahn.


Wer an die Reeperbahn denkt, denkt auch sofort an die Herbertstraße,die in der Nähe der Reeperbahn liegt und in deren Häusern Prostituierten auf Hockern in Schaufenstern sitzen, sich präsentieren sich und auf Freier warten, oder sie sprechen die männlichen Passanten bei geöffnetem Fenster an. Die Straße ist etwa 60 Meter lang und seit 1933 an beiden Enden mit Barrieren abgesperrt, so dass kein Einblick von außerhalb möglich ist. Zur Zeit des Nationalsozialismus war Prostitution und Striptease verboten, da sich dieses Gesetz in St. Pauli nicht durchsetzen konnte, wurde ein Sichtschutz an beiden Enden der Straße eingerichtet. An diesen Barrieren sind seit den 1970er Jahren Schilder angebracht, die Minderjährigen und Frauen den Zutritt zu verbieten versuchen.

Die Davidwache ist das Gebäude des Hamburger Polizeikommissariats 15 und ist durch die Medien zum bekanntesten Polizeirevier Hamburgs geworden.














